Warum Astrologie nicht an Volkshochschulen gelehrt werden darf

 

Öffentliche Einrichtungen wie Volkshochschulen errichteten das Verbot von Astrologie im Sinne der Fortbildung. Hier herrscht das Dogma der rein naturwissenschaftlichen Bildung.

 

 In einer Zeit, in der Weiterbildung und Fortbildung die Grundrechte des heutigen Menschen innerhalb der bürgerlichen Gemeinschaft bestimmen, erstaunt es einen umso mehr, dass es Verbote innerhalb öffentlicher Einrichtungen wie den Volkshochschulen gibt. Selbst wenn freie Meinungsäußerungen und Selbstbestimmtheit von staatlicher Seite proklamiert werden, so ist das freie Denken und Handeln durch solche Lehrverbote eingeschnürt und in ein enges Korsett gepackt.

Nur die Naturwissenschaft gilt als probate Lösung einer langsam dahindämmernden Leistungsgesellschaft gegen angeblich esoterische Strömungen wie Astrologie und Horoskopdeutung. Diejenigen, die in der Unterwürfigkeit des rein naturwissenschaftlichen Dogmas leben und agieren, scheinen in der Folgerichtigkeit von Ausübungen ihren regulären Platz und Gültigkeit beanspruchen zu dürfen. Wer in staatlich korrekten Mustern wirkt, wird in Denkberechtigungsscheinen geehrt und betitelt. So entsteht eine Flut von Doktoranten und Professoren, die innerhalb dessen ihren Platz beherrschen, was an Methoden schon ewig vorgekaut wurde. Eigenentwicklung und freie Meinungsäußerungen werden durch ihren Standesdünkel besetzt und beeinflusst. Astrologie ist keine Wissenschaft, sondern eine Lehre, und bleibt so in dieser Zeit angreifbar und okkulthaft.

 

Argumentation während eines Telefongesprächs

- Kontra zur Astrologie an Volkshochschulen -

 

Allgemein verbindliche Kontra-Argumente eines Volkshochschulleiters sind:

Ø      fällt in die Esoterik

Ø      die Menschen vor solchen Überzeugungen zu schützen, da Astrologie nicht wissenschaftlich belegbar ist

Ø      wenn es schon um Gott geht, dann würde man einen Religionswissenschaftler in die Volkshochschule holen

Ø      wenn es um seelische Probleme und Krisen geht, dann einen Psychologen

Ø      ein Vortrag hätte nur eine Chance, wenn es um eine kritische Auseinandersetzung mit der Astrologie ginge.

Ø      Sie, die Volkshochschulen, sind im Sinne der Volksbildung dafür da, um im Menschen die Gestaltungsfähigkeit zu fördern (?)

Ø      Er, der Leiter, und die Volkshochschulen im gesamten Land, insbesondere die Herren Doktoren und Professoren als richtungsbildende und grundsatzbindende Vorsitzende für die Aktivitäten dort, sind der Meinung, dass im Zuge ihrer Verantwortung keine Scheinlehren und dünkelhafte Vorträge innerhalb solcher Einrichtungen verbreitet und gelehrt werden dürfen.

 

Endresume

- Das Pro - Was bleibt -

Es hat sich wieder einmal bestätigt, dass in diesem Land die Diktatur des Fortschrittsmenschen herrscht. Er erträgt es nicht, wenn aus der Erkenntnis des Einzelnen und der Frage nach Schicksal und dessen Zusammenhänge, sich möglicherweise eine heraustretende Infragestellung des gesamten heutigen naturwissenschaftlichen und sozialen Systems bilden könnte. Im Zwang der Plausibilität seines Denkens verharrend, beherrscht er die Spitzenpositionen innerhalb des Kollektivs mit dem Alibi der Verantwortung und sitzt auch noch in dessen Exekutive. Er ist das personifizierte Böse, unentlarvt und ewig hinter der Maske des Guten hervorgrinsend. In der Verhinderung der Gesundung von Millionen von Menschen und dem Recht der Frage nach Schicksal im Sinne der Bestimmung trägt er die Schuld an deren Untergänge und Leid.

Von dem aus gesehen bleibt die Möglichkeit einer wirklichen Erlösung und Klärung der eigenen Belange weiterhin im Anonymen und Unausgesprochenen. Stattdessen propagieren Standesherren mit gespitzten Mündern und scheinheiligen Worten auf den Lippen fortwährend das Glaubensbekenntnis von Fortschritt und Technik, von Sicherheit und sozialem Frieden, von Bildung und Wissenschaft, von multikulturellem Interesse und Toleranz, Wirtschaft und grenzenloser Ausdehnung, von Freiheit des Willens und des Machbaren, von Reichtum und Macht, von Gesetz und Ordnung, ohne etwas begriffen zu haben.

Was bleibt, ist das Zeichen der Ortlosigkeit des Menschen, der keine Chance mehr hat, aus sich heraus ein Empfinden für Ort und Zeit gemäß seiner Herkunft zu entwickeln. Das natürliche Wachstum in eine vergrößerte Selbständigkeit und Eigenständigkeit ist verhindert und blockiert, und muss so im Zwang der Unterwerfung verharren und der Zuführung neuer Informationen multimedialer Erzeugung und Reize ausgeliefert sein. Äußere Beweglichkeit, sich möglichst schnell und bequem weltweit fortbewegen zu können, ist nur eine weitere Belegung der Verneinung des eigenen Standortes und dem Zeichen des ewig vor der eigenen Bestimmung Flüchtenden, dem die innere Ruhe und der Frieden mit sich und der Welt fehlt und ausgemerzt worden ist.

 

Autor: Eckhart Landes, Astrologe